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Digitale Erlebnisplattform: Was eine DXP ist und für wen sie gedacht ist

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Im Rahmen der Customer-Experience-Strategie eines Unternehmens – sowohl im digitalen als auch im physischen Bereich – reicht es heute nicht mehr aus, nur hochwertige Inhalte anzubieten.
Unternehmen müssen personalisierte, nahtlose und kanalübergreifende Interaktionen orchestrieren, um Kunden nachhaltig zu binden.

Genau hier kommt die Digital Experience Platform (DXP) ins Spiel:
eine Lösung, die Technologien, Daten und Touchpoints integriert, um die Beziehungen zu Kunden, Partnern und Mitarbeitenden grundlegend zu transformieren.

In diesem Artikel beleuchten wir, was eine DXP ist, für welche Organisationen und digitalen Ökosysteme sie sich am besten eignet, welche konkreten Vorteile sie bietet und welche Kompetenzen erforderlich sind, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

Was ist eine Digital Experience Platform (DXP)?

Eine Digital Experience Platform (DXP) ist ein System, das Marken dabei unterstützt, personalisierte digitale Erlebnisse über mehrere Kanäle und Touchpoints hinweg zu gestalten, zu verwalten und zu optimieren.

Dabei richtet sich eine DXP nicht nur an Endkunden oder Konsumenten von Produkten und Dienstleistungen, sondern bezieht auch Partner, Mitarbeitende, Lieferanten und – im öffentlichen Sektor – sogar Bürgerinnen und Bürger mit ein.

Eine DXP geht somit weit über das klassische Marketing hinaus und entwickelt sich zu einem zentralen Knotenpunkt für digitale Erlebnisse, der das Geschäft und seine spezifische Nutzer-Community gezielt unterstützt.

DXP: ein "fortschrittliches CMS"?

Obwohl sie einige Gemeinsamkeiten haben, ist ein DXP viel mehr als ein "fortschrittliches CMS", dennoch sind die beiden Konzepte keine Gegensätze.
Sie sind komplementäre Werkzeuge, keine Alternativen, denn:

  • Ein CMS dient hauptsächlich der Erstellung, Verwaltung und Veröffentlichung digitaler Inhalte. Es ist der redaktionelle Motor von Websites, E-Commerce-Plattformen oder Apps und soll die Arbeit von Vermarktern, Redakteuren und anderen Beteiligten vereinfachen.
  • Eine DXP wird entwickelt, um personalisierte digitale Erlebnisse über mehrere Kanäle (Web, Apps, E-Mail, soziale Netzwerke usw.) zu orchestrieren. Ein DXP beinhaltet oft ein CMS, fügt aber Personalisierungsfunktionen, CRM- und Marketing-Tool-Integration, erweiterte Analysen und Multichannel-Management hinzu.

Mit anderen Worten: Das CMS verwaltet was veröffentlicht wird, während der DXP das wie, wo und für wen der Inhalt geliefert wird - personalisiert und konsistent über alle Berührungspunkte hinweg.

Ein DXP ersetzt also nicht das CMS, sondern integriert und erweitert es und ermöglicht so reichhaltigere, besser messbare digitale Erfahrungen.

Welche Unternehmen und Websites profitieren von einem DXP?

Ein DXP ist für viele Arten von Unternehmen in verschiedenen Branchen besonders wertvoll. Zum Beispiel:

  • Unternehmen, die ihren Kunden personalisierte Omnichannel-Erlebnisse bieten möchten.
  • Unternehmen in wettbewerbsintensiven Märkten, die sich durch CX differenzieren müssen.
  • Unternehmen, die mehrere Marken oder Plattformen verwalten und ein skalierbares System benötigen.
  • Unternehmen, die ihre digitale Strategie mit E-Commerce, Selbstbedienungsportalen oder Intranets verbessern wollen.
  • B2C-, B2B- und sogar B2E-Unternehmen, die die Interaktion mit Benutzern, Mitarbeitern und Partnern verbessern möchten.

Die wichtigsten Vorteile eines DXP

Die Einführung eines DXP bringt greifbare Vorteile für die Benutzererfahrung, die betriebliche Effizienz und die Geschäftsergebnisse:

  • Verbesserte Personalisierung - Segmentieren Sie Benutzer und liefern Sie maßgeschneiderte Inhalte, Empfehlungen und Reisen, um das Engagement zu erhöhen und den Umsatz zu steigern.
  • Einheitliches Omnichannel-Erlebnis - Unabhängig davon, ob die Nutzer über das Handy, den Desktop oder einen Chatbot interagieren, gewährleistet die DXP Konsistenz und Kontinuität. Unternehmen mit einem Omnichannel-Ansatz verzeichnen häufig höhere Umsätze und eine stärkere Kundentreue.
  • Skalierbares Content Management - Zentralisieren und verteilen Sie Inhalte und digitale Assets über mehrere Plattformen und Märkte hinweg.
  • Flexibilität und Innovation - Unterstützung verschiedener Anwendungsfälle (B2C bis B2E) und Ermöglichung komplexer digitaler Projekte ohne kostspielige Sonderentwicklung.

Erforderliche Fähigkeiten zur Verwendung eines DXP

Um eine DXP in vollem Umfang nutzen zu können, benötigen Unternehmen eine Mischung aus technischem und strategischem Know-how:

Ein DXP ist nicht nur ein technologisches Tool: Es kann zu einem echten Werttreiber für das Unternehmen werden.
Es ist ein kleines Universum der Orchestrierung, das eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit erfordert, von Entscheidungsträgern bis hin zu Marketing-, IT- und Design-Teams.